Was ist Osteopathie?



Die Osteopathie ist eine auf Ganzheit ausgerichtete, naturheilkundliche manuelle Behandlungsmethode, die alle Gewebe des Körpers (Muskeln, Knochen, Organe, Nerven, Gefäße, Flüssigkeiten) in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit zueinander betrachtet.


Ein Grundgedanke der Osteopathie ist, dass jede Erkrankung und jedes Leiden - egal ob es sich körperlich oder seelisch ausdrückt - mit einer Bewegungseinschränkung eines oder mehrerer Gewebe im Körper einhergeht.


Ziel der osteopathischen Behandlung ist, diese ursächliche Einschränkung im Körper tastend zu diagnostizieren und durch gezielte Behandlung dem Körper zu helfen, die Funktionsstörung aus eigener Kraft zu beheben.


Grundlage dafür ist ein ganzheitliches Körperverständnis, verbunden mit genauen Kenntnissen der Anatomie sowie eine geschulte Hand. All das erwirbt sich ein Osteopath in einer langjährigen Ausbildung.


Begründet wurde die osteopathische Medizin vor über 100 Jahren von Andrew Taylor Still, einem amerikanischen Arzt. Inzwischen ist die Osteopathie in vielen Ländern ein bewährtes und allgemein anerkanntes ganzheitliches medizinisches Konzept, das die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützt.












Weshalb Osteopathie?



Osteopathie betrachtet den ganzen Menschen, nicht einzelne Symptome oder Funktionsstörungen. Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte – auch was die Entstehung seiner Beschwerden angeht.


Der Osteopath sucht individuell nach den vielfachen möglichen Ursachen für die Beschwerden seines Patienten und behandelt diese dann ursächlich statt symptomatisch.


Osteopathie wird bei akuten und chronischen Beschwerden mit großem Erfolg angewendet.